Diamanten sind natürlich gewachsene Kristalle,  Zirkonia  entstehen hingegen im Labor –d.h. sie werden gezüchtet.

Es ist schwierig, Diamanten von Zirkonia allein aufgrund der Farbe zu unterscheiden:

  • Diamanten können durch Störungen im Kristallgitter oder Beimengungen fremder Elemente neben der klaren, weißen Farbe auch farbig bzw. bunt sein: blau, grün, rot, rosa, orange-rot, gelb oder schwarz.
  • Genauso vielfältig sind die Farbvarianten von Zirkonia –verständlich, wenn man bedenkt, dass durch das Hinzufügen färbender Bestandteile im Zuge der Herstellung von Zirkonia die Farbe der Kristalle gesteuert werden kann.Jedoch kann ein Zirkonia nicht mit dem Glanz des Diamanten mithalten. Der Glanz von Diamanten ist so strahlend und feurig, dass ihm eine eigene Kategorie in der Unterscheidung der Glanzarten von Mineralien zugewiesen wurde. Weniger diamantartig vom Glanz ist der Glanz von Zirkonia. Er ist fettig bis glasartig.

    Noch deutlicher ist der Unterschied zwischen Zirkonia und Diamant bei der Härte. Diamanten sind bekannter Weise die härtesten Edelsteine der Welt. Auf der sog. Mohs-Skala, die Mineralien der Härte nach aufsteigend von 1 bis 10 unterteilt, nehmen Diamanten mit einem Wert von 10 die Spitzenposition ein. Zirkonia sind weicher, insofern die Härte zwischen 8 und 8,5 liegt – vergleichbar mit Topas, Smaragd, Rubin und Saphir.

    Eine andere Eigenschaft, welche die Bestimmung von Zirkonia und Diamanten erleichtert, ist die Dichte. Diamanten sind leichter (3,47 bis 3,55 g/cm3) als Zirkonia (5,6 bis 6,0 g/cm3).t?)

    All diese Faktoren fließen nicht zuletzt auch in den Preis von Zirkonia und Diamanten mit ein. Ein Karat Zirkonia ist längst nicht so teuer wie ein Karat Diamant.
    Trotzdem hat sich Zirkonia seit Jahrzehnten als günstige Imitation von Diamanten bewährt. Vor allem für Schmuck – egal, ob als Ohrring, Ohrstecker, Anhänger, Kette, Ring, Collier oder Modeschmuck – sind die künstlichen Kristalle ein günstige Alternative für weniger Budget.

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